NEWS

Ein Blick hinter die Kulissen der Fürsorgekasse…

Wir möchten Ihnen hin und wieder einen Blick hinter die Kulissen der Fürsorgekasse und das Thema Sterbevorsorge ermöglichen. Deshalb haben wir zum Start der Reihe unsere Gemeindebeauftragte Gabi Kohls dazu interviewt, wie die Fürsorgekasse entstanden ist, wie sie arbeitet und warum jeder über eine Sterbegeldversicherung nachdenken sollte. Ihre Antworten finden Sie hier:

 

Die Fürsorgekasse von 1908 ist eine Sterbekasse, die sich darum kümmert, dass die Hinterbliebenen der Mitglieder bei einem Sterbefall nicht in eine finanzielle Notlage kommen. Es ist unser Hauptanliegen, den Betroffenen diese Sorge zu nehmen. Die Fürsorgekasse gibt es schon seit 111 Jahren.

 

Ursprünglich ist sie entstanden, weil es seinerzeit eine Familie in Düsseldorf gab, die der Neuapostolischen Kirche angehörte. Die Familie hatte wenig Geld und konnte die Beerdigung eines Familienmitglieds nicht bezahlen. Daraufhin taten sich die Gemeindemitglieder zusammen und bezahlten die Beerdigung. Daraus entstand die Idee, fortan Gelder für solche Fälle zu sammeln. Diese Idee des Sammelns für Sterbefälle verbreitete sich in den verschiedenen Gemeinden rund um Düsseldorf. Unser Motto „Einer trage des anderen Last“ spiegelt diesen Gedanken der gegenseitigen Hilfe in der Kirchengemeinschaft wider.

 

Aus diesen Gründen entstand auch die Funktion der Gemeindebeauftragten bei der Fürsorgekasse, die es bis heute gibt. Denn das Geld wurde früher bar eingezahlt, und ein Mitglied der Gemeinde hat dieses Geld eingesammelt und dann an die Kasse nach Krefeld geschickt. Die Gemeindebeauftragten sammeln heute kein Geld mehr ein, sie sind aber weiterhin Ansprechpartner für die Mitglieder und ihre Fragen zur Versicherung. 

 

Wenn etwa ein Kind geboren wird, machen sie die Mitglieder darauf aufmerksam, dass Kinder bis 16 Jahre kostenfrei mit einem Basisbetrag mitversichert sind. Meine Aufgabe ist es, sie mit Informationen und Material zu unterstützen und die Daten der Mitglieder mit ihrem Input zu pflegen.

 

Die Fürsorgekasse ist etwas anders strukturiert als andere Sterbeversicherungen. Durch die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und eine kluge Anlagestrategie sind die Profite höher als bei anderen Angeboten. Das ist gut, denn Beerdigungen werden immer teurer. Für die Mitglieder und ihre Sorgen haben wir außerdem immer ein offenes Ohr und helfen gerne und schnell. Auch wenn es einen kirchlichen Hintergrund gibt, sind wir natürlich offen für alle und für jeden da, der Vorsorge treffen möchte.

 

 

Aus meiner Erfahrung durch meine Arbeit bei der Fürsorgekasse kann ich jedem nur ans Herz legen, Vorsorge zu treffen und dafür zu sorgen, dass andere durch den eigenen Tod nicht in Geldnöte geraten. Das geht auch junge Menschen an, die sich selten mit dem Thema Tod beschäftigen. Denn je jünger man beitritt, umso günstiger sind die Versicherungsbeiträge. Spätestens wenn man eine Partnerschaft eingeht oder Kinder da sind, sollte Vorsorge getroffen werden. Je früher desto besser!

 

 

Hier finden Sie mehr Informationen zur Sterbegeldversicherung der Fürsorgekasse.